Bild von mehreren Schablonen mit unterschiedlichen Texten. Alle Schablonen sind mit bunten Farben besprüht.

„Say it! Spray it!“

„Say it! Spray it!“ – Dein Statement für Respekt

Mit dem Projekt „Say it! Spray it! Dein Statement für Respekt“ initiierte die Kunstschule Monheim am Rhein eine künstlerische Aktion im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, bei der Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen in Monheim am Rhein im März 2026 gemeinsam aktiv wurden. Ziel war es, sich mit Diskriminierung im Alltag auseinanderzusetzen und ein sichtbares Zeichen für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen.

In mehreren Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit Themen wie Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und Ableismus. Dabei reflektierten sie insbesondere die Wirkung von Sprache und entwickelten eigene Botschaften, die bewusst positiv und stärkend formuliert waren. Der Künstler Christian Dünow begleitete den kreativen Prozess, während die Autorin und Moderatorin Oyindamola Alashe zusätzliche Impulse inhaltlicher Art einbrachte. Mit ihren Aussagen wie „Make Space for Yourself“, „Keep Living – You’re Worth it“ oder „Deine Würde ist unantastbar“ sprechen die Jugendlichen nicht nur auf das an, was sie bewegt, sondern ermutigen andere und regen zum Nachdenken an.

Im Anschluss trugen die Teilnehmenden ihre Statements mit selbst gestalteten Schablonen und Kreidefarbe in den öffentlichen Raum – von der Altstadt über Monheim Mitte bis vor die Kunstschule. Die farbenfrohen Botschaften auf Gehwegen und Plätzen luden Passantinnen und Passanten dazu ein, innezuhalten, zu lesen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der direkte Austausch vor Ort war ein zentraler Bestandteil des Projekts.

Abschließend präsentierte eine Ausstellung in der Altstadtkirche die entstandenen Arbeiten auf Plakaten und dokumentierte den Prozess auf Fotos. Die Ausstellung bot Raum für Begegnung und vertiefende Gespräche mit den beteiligten Jugendlichen.

Für das partizipative Konzept, das künstlerische Praxis und gesellschaftlichen Dialog miteinander verbindet, wurde das Projekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Förderprogramm „(D)Ein Ding“ des Kultursekretariat Gütersloh ausgezeichnet.