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Performance: Katrin Glanz – Unerwartet

Es ist das Alltägliche, das die Neugier der Berliner Künstlerin Katrin Glanz weckt. Im Rahmen ihres Kunst-Camps in der Kunstwerkstatt Turmstraße experimentiert Katrin Glanz mit den Bewegungsmustern und neuen Grußformen, die sich in der Corona-Zeit entwickelt haben: „Die Pandemie verändert unsere Bewegungen und unsere Körpersprache. Wir nehmen nicht nur Abstand voneinander, sondern bewegen uns auch anders. Gehen zurück. Weichen aus. Schwenken um. Halten die Luft an. Unsere körperlichen Kontakte werden weniger. Es besteht Nachholbedarf an unmittelbarer körperlicher Bewegung und Kommunikation“, so die Künstlerin.

Die typischen, in der Coronazeit entstandenen Bewegungen hat die Künstlerin gesammelt und sie mit einem ironischen Blick neu inszeniert. Zusammen mit der Monheimer Tanzpädagogin Gerlinde Muhr-Birkhahn und Interessierten entwickelte sie daraus pantomimenartige Bewegungen zu einer Choreographie, die an drei Terminen öffentlich aufgeführt wird. Kommt vorbei und schaut, wie sich das Experiment entfaltet!

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